Florian Fochs | Gestaltung des Proberaumes
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Gestaltung des Proberaumes

Die Akustik deines Proberaumes optimieren und die Schallbelastungen reduzieren

Den Proberaum gezielt und effektiv einrichten und gestalten

Wir Musiker verbringen sehr viel Zeit im Proberaum – beim Üben, bei Bandproben oder beim Unterrichten. Wer verbringt aber gerne die Zeit in einem Betonbunker, der nur spartanisch eingerichtet ist und miserabel klingt? Unser Proberaum sollte so gestaltet und eingerichtet sein, dass wir uns darin wohl fühlen. Der wichtigste Faktor hierfür ist die Akustik und der Klang im Raum. Um unseren Proberaum so herzurichten, sind einige Maßnahmen erforderlich.

Durch die langen Übezeiten sind wir entsprechend lange hohen Schallbelastungen ausgesetzt. Wenn das Instrument in unserem Raum gut klingt, kann dies oftmals in Kombination mit verschiedenen Maßnahmen geschehen, die die Schallbelastung und damit das Risiko für Gehörschäden deutlich reduzieren.

Zusätzlich ist es für uns von Vorteil, wenn Nachbarn oder Mitbewohner nicht die volle Lautstärke unseres Üben mitbekommen. Je besser unser Raum nach außen isoliert ist, desto weniger “Stress” gibt es in der Nachbarschaft.

In meinem Video-Blog zeige ich euch verschiedene Maßnahmen und Möglichkeiten, wie ihr euren Proberaum gestalten, einrichten und akustisch optimieren könnt. Dabei geht es darum, wie aus einem reinen Betonkeller ein schicker, gut klingender Proberaum wurde, der zudem durch den Bau einer Raum-in-Raum Konstruktion gut nach außen hin isoliert ist.

Deine Vorteile

Den Proberaum nach deinen Bedürfnissen gestalten

Eine gute Akustik erreichen

Reduzieren der Schallbelastungen

Inhalte

Umbau eines Proberaums

Bau einer Raum-in-Raum Konstruktion

Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik

Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragungen

Maßnahmen zum Reduzieren der Schallbelastungen

Ein Kellerraum in rechteckiger Bauweise, die kahlen Steinwände sind parallel gebaut. Dass ein Instrument in einer solchen Umgebung sehr stark schallt und dass dieser Raum nicht gut klingt, dafür muss man kein Prophet sein. Dass hier etwas gemacht werden muss, steht außer Frage. Also packen wir’s an!

Arbeitsschritte der 1. Folge

Beschreibung des Raumes

Aufzeigen der akustischen Verhältnisse

Erläutern des Vorhabens und der Planungen

Der Bau einer Raum-in-Raum Konstruktion ist gerade für die Schall-Isolierung nach außen hin der zentrale Bauabschnitt. Welche Arbeitsschritte hier notwendig sind und wie ihr eine Übertragung des Schalls reduzieren und vermeiden könnt, erfahrt ihr in der zweiten Folge.

Arbeitsschritte der 2. Folge

Verlegen des Unterbodens

Aufstellen des Ständerwerks

Auskleiden des Ständerwerks mit Dämmwolle

Beplanken des Ständerwerks mit Rigips

Wenn die Wände vollständig mit Rigips verkleidet sind, muss natürlich auch noch eine freischwebende Deckenkonstruktion installiert werden, damit auch hier die Schallübertragungen reduziert werden. Zusätzlich geht es auch darum, die Inneninstallationen für die Elektrik sowie erste Maßnahmen für die Akustik und Klangqualität vorzubereiten.

Arbeitsschritte der 3. Folge

Errichten der Unterkonstruktion für die Decke

Einbau eines Fensters

Installation der Unterkonstruktion für Akustikelemente

Vorbereitungen für die Elektrik

Wenn die Decke dann auch fertig mit Rigips beplankt und weiß Gestricken ist, können hier schon Feinarbeiten (Anbringen von Rohrschellen, Anbringen der Lampe) passieren. Um die Wände tapezieren zu können, müssen die Rigipsplatten vorher noch verspachtelt werden.

Arbeitsschritte der 4. Folge

Dämmung der Decke und Beplankung mit Rigips

Verspachteln der Rigipsplatten

Tapezieren der Wände

Ausspritzen der Fugen

Nachdem der Boden verlegt ist, folgen zum Schluss die Feinarbeiten. Neben dem Einbau einer Schallschutztür wird ein Kabelkanal verlegt, so dass überall im Raum Steckdosen sind. Um die Akustik zu verbessern, werden an allen vier Wänden Akustikplatten angebracht. Hierbei muss natürlich bedacht werden, dass für jeden Raum das richtige Verhältnis aus Absorption und Reflexion gesorgt werden muss (Man kann also nicht für jeden Raum gleichermaßen sagen, wie viele Akustikelemente verwendet werden müssen). Zudem ist der Bassbereich für jeden Raum individuell zu berücksichtigen. Entsprechend können noch Bassfallen aufgestellt werden.

Arbeitsschritte der 5. Folge

Verlegen eines Vinylbodens

Anbringen der Akustikplatten

Einbau einer Schallschutztür

Anbringen eines Kabelkanals

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