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Umbau eines Proberaumes

Der Bau einer Raum-in-Raum-Konstruktion – Die Akustik verbessern, Schallübertragungen reduzieren und Schallbelastungen senken

Schallisolierung im Proberaum

 

Die nächsten Arbeitsschritte um den Proberaum „dicht zu machen“

 

Mit dem Errichten des Ständerwerkes, dem Auskleiden der Ständer mit Dämmwolle sowie dem Beplanken mit Rigips wurden bereits einige zentrale Arbeitsschritte für den Bau einer Raum-in-Raum-Konstruktion erfolgreich bewältigt. Wenn alle Wände vollständig mit Rigips beplankt sind, muss als nächstes der Luftschacht nach außen verschlossen werden. Über den Luftschacht entsteht sonst eine sehr große Schallübertragung nach außen. Über ein dreifach verglastes Fenster kann diese deutlich reduziert werden, so dass die Nachbarn nichts vom Musik machen mitbekommen. Ein Fenster mit einer geringeren Verglasung  kann für deutlich höhere Übertragungswerte sorgen. Hier sollte also nicht am falschen Ende gespart werden. Ein zusätzlicher Vorteil eines Fensters ist, dass man den Raum durch das Öffnen des Fensters lüften kann. Somit kann auf den Einbau eines Lüfters verzichtet werden.

 

Eine freischwebende Decke zum Entkoppeln

 

Um den Raum komplett zu verschließen, muss auch eine freischwebende Decke  eingezogen werden.

Hierzu wird ebenso wie bei den Wänden eine Unterkonstruktion aus U-Profilen an den neuen Raum-in-Raum-Wänden angebracht. Auch hier ist darauf zu achten, dass kein Kontakt zum Mauerwerk und zur Decke entsteht, um durch diese Entkopplung Schallbrücken zu vermeiden.

Vorbereitungen für die Akustik-Elemente

 

An den Wänden wird nun eine Unterkonstruktion für Akustikplatten befestigt. Diese besteht aus Dachlatten, auf die später die Akustikelemente geschraubt werden. Je nach Art der Akustikplatten kann dieser Arbeitsschritt entfallen, da bestimmte Elemente direkt an der Wand montiert werden. Überlegt euch schon frühzeitig bei der Planung, wo solche Akustikplatten hinkommen sollen bzw. können, damit ihr die Vorbereitungen treffen könnt.

Bedenkt auch, dass nicht die gesamten Wände mit Elementen versehen werden sollten, da der Raum dann schnell sehr trocken und dumpf klingt. Im Idealfall lasst ihr den Raum akustisch einmessen. Dann könnt ihr eine optimale Mischung aus Absorption und Reflektion des Schalls erreichen.

Ein wichtiger Arbeitsschritt, der frühzeitig geplant und durchgeführt werden muss, ist die Vorbereitungen für die Elektrik im Raum. Der Sicherungskasten, von dem aus die Stromzufuhr gewährleistet wird, liegt unmittelbar hinter dem Proberaum. Durch eine kleine Bohrung in die Hauptwand kann eine Zuleitung in den Proberaum gelegt werden. Hierbei entsteht zwar ein kleine Schallbrücke, die sich leider nicht ganz vermeiden lässt. Dadurch, dass es sich um eine kleine Bohrung und um einen sehr kurzen Zuleitungsweg handelt, ist die Schallübertragung jedoch überschaubar.

 

Im Proberaum selbst werden die Kabel jetzt so verlegt, dass die Zuleitung zentral ankommt. Über einen Kabelkanal sollen später alle Bereiche im Raum mit Strom versorgt werden. Am Sicherungskasten besteht jetzt zusätzlich die Möglichkeit, den Strom im Proberaum ein- und auszustellen, so dass bei Nicht-Nutzung der Strom ausgeschaltet sein kann.

 

Auch zu diesen Arbeitsschritten gibt es ein Video, in dem ihr alles auch nochmals mit den entsprechenden Bildern nachvollziehen könnt.

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